1989
 Gärtnerin aus Liebe (La finta giardiniera) 
 Wolfgang Amadeus Mozart  1990
 Die Welt auf dem Monde (Il mondo della luna) 
 Joseph Haydn  1991
 Die Gans von Kairo 
 Wolfgang Amadeus Mozart  1992
 Rusalka 
 Antonin Dvorák  1993
 Die Fledermaus 
 Johann Strauß  1994
 La Cenerentola (Aschenputtel) 
 Gioacchino Antonio Rossini  1995
 Feuervogel und Die Nachtigall 
 Igor Strawinsky  1996
 Meister Pedros Puppenspiel und La Vida Breve 
 Manuel de Falla  1997
 Land des Lächelns 
 Franz Lehàr  1998
 Die Zauberflöte 
 Wolfgang Amadeus Mozart  1999
 My fair Lady 
 Frederick Loewe und Alan Jay Lerner  2000
 Hoffmanns Erzählungen 
 Jacques Offenbach  2001
 Figaros Hochzeit 
 Wolfgang Amadeus Mozart  2002
 The Fairy Queen 
 Henry Purcell  2003
 Jolanthe 
 Piotr Iljitsch Tschaikowsky  2004
 Falstaff 
 Giuseppe Verdi 
Das Isny-Oper-Festival im Spiegel der Presse
Festival 2010
 Grußworte 2010
 Programm
 Zur Oper
 Zum Festival
 Expérience: L'opéra baroque - amour interdit L'Opéra
 Besetzung
 Orchester
 Mitarbeiter
 Portraits
 Neu!  Bilder
Frühere Jahre
 Festival 2009
 Festival 2008
 Festival 2007
 Festival 2006
 Festival 2005
 Festival 2004
 Festival 1989 - 2003
Isny-Oper Festival e.V.
 Das Festival
 Der Verein
 Oper in der Provinz
 Presse
 Medienspiegel
 Kontakt
Fehlerteufel
Fehlerteufel
 
 Datenschutz
 Impressum
 Startseite
   Projekt unterstützen   Gästebuch  Links
 2005 Die vier Grobiane  Ermanno Wolf-Ferrari 
 2006 Schneemädchen  Nikolaj Rimski-Korsakow 
 2007 Die Entführung aus dem Serail W.A. Mozart 
 2008 Giuseppe Verdi »Rigoletto«nbsp;
 2009 Carl Zeller »Der Vogelhändler«nbsp;
Schwäbische Zeitung  vom 02.08.2004
Kultur Regional
Ein Liederabend, der bezaubert
Von SZ-Mitarbeiterin Christel Voith
Achberg - Einen bezaubernden Liederabend mit drei Sopranistinnen des Isny-Oper Festivals bescherte Hans-Christian Hauser am Freitagabend den freudig lauschenden Zuhörern im Rittersaal von Schloss Achberg.
Das bunt gemischte Programm unter dem Motto »Klassik International« verriet Hausers breit gestreute Interessen. Als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater München gibt er seine Begeisterung für slawische Volksmusik und jüdische Vokalmusik in Seminaren an die Studenten der Gesangsklassen weiter, erarbeitet mit Ihnen Konzerte, beispielsweise für dem Bayrischen Rundfunk – ein Teil daraus war im Schloss Achberg zu hören.

Ein Wermutstropfen am Anfang: Der vierte Solist, der junge Münchner Tenor Marian Kalus, war erkrankt – wer ihn in Isny mit dem von Hugo Wolf vertonten Mörike-Lied »Denk es, o Seele« gehört hatte, bedauerte das sehr. Doch Hauser, der selbst mit viel Einfühlungsvermögen am Klavier begleitete, hatte Kalus’ Part durch weitere Lieder für di drei Sopranistinnen ersetzt, die mit ihren unterschiedlichen Stimmfärbungen und Temperamenten für einen abwechslungsreichen Abend sorgten.

Nach Hausers höfisch-eleganter Klaviereinleitung mit vier Sätzen aus Bachs Französischer Suite G-Dur eröffnete Dora Pavliková aus Prag, mit 23 Jahren die jüngste Sängerin, den Liederreigen mit fünf Schumann-Liedern. Mit sehr weiblicher Ausstrahlung übertrug sie mit ihrer kehligen, eher dunkelgefärbten, warmen Stimme die Stimmungen auf die Zuschauer, ob melancholisch oder liebestrunken, raumverloren oder von inniger Liebe überströmend.

Ein Reigen slawischer Lieder schlossen sich an, in den sich alle drei Sängerinnen mit überraschendem Stimmvolumen einbrachten. Mit hellerem Sopran präsentierte sich die aus Peking stammende Tian Ying bald slawisch schwermütig, bald zart und duftig perlend und mit explosiver Kraft. Romantisch und voller dramatischer Leidenschaft gab sich hier Dora Pavlikova, während di 25-jähirge Koreanerin Min-Sung Kang mit ihrem charmantem Lächeln wie mit ihrer hellen klaren Stimme die Zuhörer gewann. Sie evozierte die Stille einer blumenübersäten Landschaft, ließ die Margeriten des Sommers leuchten.

Nach der Pause interpretierten die drei Sängerinnen Lieder von Richard Strauß: Innig und leidenschaftlich, aufbrausend und schelmisch-kokett. Eindrucksvoll wie vielfältig und melodiös auch tänzerisch dir folgenden jüdischen Gesänge klangen, von den zwei Synagogalgesängen bis zu den heiteren verspielten jiddischen Liedern, mit denen vor allem Dora Pavlikova und Tian Ying brillierten.

Am Ende standen zwei sprühende, fröhliche Lieder in Ladino, der Sprache der sephardisch-spanischen Juden: heiter trällernd Min-Sung Kang als erwartungsfrohe Braut und munter begleitend die anderen als neugierige Gäste: »venimos a ver« - wir kamen zum Zuschauen...

Mit freundlicher Genehmigung des Verlags
ˆtop
Weitere Presseberichte
[22.07.20101] Schwäbische Zeitung
[26.07.2010] Schwäbische Zeitung
[21.07.2009] Allgäuer Zeitung
[28.07.2008] Schwäbische Zeitung
[21.07.2008] Schwäbische Zeitung
[19.11.2007] Schwäbische Zeitung
[16.06.2007] Schwäbische Zeitung
[18.07.2006] Der Westallgäuer
[17.07.2006] Schwäbische Zeitung
[17.07.2006] Schwäbische Zeitung
[29.07.2005] Süddeutsche Zeitung
[26.07.2005] Schwäbische Zeitung
[18.07.2005] Schwäbische Zeitung
[28.05.2005] Schwäbische Zeitung
[13.08.2004] Schwäbische Zeitung
[26.07.2004] Schwäbische Zeitung
[02.08.2004] Süddeutsche Zeitung
[23.07.2004] Schwäbische Zeitung
[24.07.2004] Schwäbische Zeitung
[19.07.2004] Schwäbische Zeitung
[19.07.2004] Schwäbische Zeitung
[14.07.2004] Schwäbische Zeitung
[06.04.2004] Schwäbische Zeitung
[20.12.2003] Schwäbische Zeitung