| »Peter und der Wolf« | |
| von Sergej Prokofiew | |
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Aus der Beschäftigung mit Schülern (siehe auch »Land des Lächelns«) entstand auch das Projekt, Prokofiews beliebte Musik »Peter und der Wolf« auf der Seebühne fürs Auge spielen zu lassen. Grundschulkinder schlüpften in die Rollen von Peter, dem Vogel, der Katze und der Ente, die wirklich ins kalte Wasser des Grabenweihers hüpfte; Gymnasiasten waren die Jäger, Hans-Jürgen Lienau, sonst unermüdlicher Fotograf der Isny-Oper, war Großvater. Günther Rahn, 1991 in zentraler Rolle in der »Gans von Kairo«, erzählte sonor als Sprecher die Geschichte den Hunderten von Schulkindern und Begleitpersonen, die bei jeder der drei Aufführungen rund um den See auf Wiese und Stühlen saßen. Man spielte bei Tageslicht um 17 Uhr; einmal sorgte eine schwarze Gewitterwolke für zusätzliche Dramatik- sie entlud sich glücklicherweise erst kurz danach. Das internationale Orchester spielte souverän die farbige Musik. Spieler und Publikum waren mit Begeisterung bei der Sache, und beflügelt durch die Naturatmosphäre hatte die gesamte Inszenierung eine unnachahmliche Leichtigkeit. | |