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1876 wurde er als Sohn eines deutschen Vaters und einer italienischen Mutter in Venedig geboren. Es zog ihn zunächst zur bildenden Kunst hin, bevor er 1892 ein Studium an der Münchner Akademie für Tonkunst aufnahm. Nach der Abschlussprüfung 1895 kehrte er nach Italien zurück, wo er u.a. eine Chorleiterstelle in Mailand innehatte.
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Nach der erfolgreichen Uraufführung seiner Oper »La Cenerentola« am Teatro Fenice in Venedig im Jahr 1900 kehrte Wolf-Ferrari nach München zurück. Von nun ab lebte er in Deutschland und Italien. In den folgenden Jahren hatte er mit seinen Opern »Die neugierigen Frauen« (1903), »Die vier Grobiane« (1906) und »Susannas Geheimnis« (1909) Aufsehen erregende Erfolge. Weitere Opern folgten mit wechselndem Erfolg.
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1939 erhielt er eine Professur für Kompositionslehre am Salzburger Konservatorium. Recht und schlecht schlug sich Wolf-Ferrari durch die Zeit des Kriegs, wurde 1946 von Schweizer Freunden aufgenommen und kehrte 1948 in seine Geburtsstadt Venedig zurück, wo er 1948 überraschend während des Komponierens verstarb.
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In einer Zeit, in der die Oper an »einer zum Epigonalen erstarrten Wagnernachfolge« (Reclam) zu ersticken drohte, wurden Ermanno Wolf-Ferraris an der Opera buffa geschulte Werke als neues Opernideal aufgenommen. Grund genug sich mit diesem Werk wieder zu beschäftigen.
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